Wochenende auf dem Reiterhof 2003

Am Freitag, den 24. Januar, begann das Pferdepflegeseminar mit der Freistellung der 40 jugendlichen Teilnehmer vom Schulunterricht. Pünktlich um 8 Uhr morgens fuhr der Bus von Menden in Richtung Schneverdingen/ Lünzen. Dort wartete Pferdepfleger Manfred Glüß schon mit dem Mittagessen auf uns. Frisch gestärkt bezogen wir unsere Quartiere und trafen uns zum Einführungsunterricht im Reiterstübchen. Hier begann Manni mit Fachunterricht. Hier bekam jeder ein Pferd zugeteilt, welches er die nächsten 2 Tage zu betreuen hatte. Am Samstagmorgen war die Nacht schon um 7 Uhr zu Ende, da die Pferde um 8 Uhr gefüttert werden mussten. Das Motto des Hofes hieß

„Erst das Vieh, dann ich selbst!“

Anschließend wurde deftig gefrühstückt. Nun sollte die Pferdepflege folgen. Die Tiere wurden gestriegelt, die Hufe wurden gesäubert usw. Anschließend wurde gesattelt.

Endlich konnte ausgeritten werden !

Manni erklärte im Vorbeiritt allen, wie man richtig reitet. Nach zweistündiger Tour durch die Lüneburger Heide kamen alle geschafft auf den Hof zurück. Doch nun mussten die Hufträger noch abgesattelt, nochmals gestriegelt und die Hufe erneut gereinigt werden. Anschließend resümierte Manni noch über die Fehler, welche gemacht wurden. Am Abend  wurde beim gemütlichen Ausklang über Muskelkater und anderen Wehwehchen geklagt. Auch am Sonntag bekamen die Pferde pünktlich um 8 Uhr ihr Heu. Der Tagesablauf war eine Kopie des Vortages. Nur das Reiten klappte schon wesentlich besser. Einige Jugendlichen meinten: „Wenn wir noch 5 Tage hier bleiben könnten, sind wir perfekte Reiter. Gegen 18 Uhr hatten alle Teilnehmer ihre Zimmer geräumt und saßen im Bus, zur Abfahrt bereit. Nach vier Stunden war ein gelungenes Seminar zu Ende.

Bericht: Jörg Holland-Moritz

Einmal „Auf Schalke“ 2003

Begeistert kamen am Samstag vor dem Spiel Schalke-Hannover die 46 Jugendlichen der Kreismusikjugend aus der Schalke-Arena zurück. Natürlich nahmen auch etliche Teilnehmer unseres Vereines daran teil. Nachdem in einer „Sauerlandtour“ die Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Musikvereinen eingesammelt wurden, kam der vollbesetzte Bus gegen 12.30 Uhr in Gelsenkirchen an, wo dann die Führung in zwei Gruppen durch die modernste Fussball-Arena Europas begann. Angefangen von der fantastischen Technik des „Rasen raus aus´m Stadion und wieder rein ins Stadion“ bis hin zur Kapelle, wo man vor dem Spiel Fürbitten sprechen und nach dem Spiel seine Sünden beichten kann, wurden auch außergewöhnliche Dinge den Jugendlichen gezeigt: So z.B. die Businesslounge, in der man für läppische 4.600 Euro plus Mehrwertsteuer im Jahr jedes Spiel in gepflegten Ledersesseln sehen kann. Dazu gibt es „frei essen, frei trinken“ in der dazugehörigen großen Bar, in der nach gewonnenem Spiel ohne Sperrstunde bis zum letzten Morgengrauen gefeiert werden kann.
Auch Sonderbares erfuhren die jungen Besucher: So steht die Nordtribüne in Wirklichkeit im Osten, da aber die „echten Schalker“ im alten Stadion immer in der Nordkurve gestanden haben, heißt nun die nach Osten ausgerichtete Tribüne einfach (nicht nur schalkhaft, sondern wirklich!) Nordtribüne, die Westribüne nun damit Südtribüne usw. Ein kleiner Wermutstropfen war leider, dass die Gruppe die versprochenen Stars beim Training doch nicht sehen konnte. Wenn das kein Omen war! Denn die Finanzierung der Schalke-Arena, so der Arena-Sprecher, beruhe auf dem Vertrauen, 10 Jahre im UEFA-Cup spielen zu können. Tja, und das Spiel am vergangenen Samstag ging ja, wie jeder weiß,…

Bericht: Otto Levermann

Abenteuer Menden 2003

Bei der Führung durch den historischen Stadtkern erklärte Michael Kiehn uns, wie vor 200 Jahren ein Nachtwächter mit Pieke und Laterne für die Sicherheit und Ordnung innerhalb der Stadtmauer sorgen musste. Dann schauten wir uns den Poenigeturm an, in dem sich  früher das Gefängnis befand. Einige von uns konnten sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie es den Gefangenen damals ergangen sein muss. Nun schauten wir uns die Reste der alten Stadtmauer an. Diese ist teilweise aus alten Grabsteine errichtet worden. Die Fachwerkhäuser wurden damals aus den Baumaterialen Hölzern, Lehm, Stroh und Eichenbalken erbaut.
Danach haben wir uns über die Hexenverbrennung unterhalten. In Menden wurden im Jahre 1630/31  20 Männer und 27 Frauen als Hexen gefoltert und hingerichtet, ob wohl sie unschuldig waren. Im Mittelalter wurden Frauen mit roten Haaren und solche, die sich mit Heilkräuter auskannten, der Hexerei beschuldigt. Dorte Hilleke war die einzige Frau, die unter der Folter standhaft blieb und nicht andere Leute der Hexerei beschuldigte. Damit der Mut und die Tapferkeit der jungen Frau nicht in Vergessenheit gerät, ist die Stadtbücherei nach ihr benannt worden. Die Sankt Vincenz – Kirche rundete unseren Rundgang ab. Zum Schluss erfuhren wir noch, dass die Menschen im Mittelalter viel kleiner waren, als in der heutigen Zeit. Ein Erwachsener war damals ungefähr so groß, wie ein 12 Jähriger heute. Alle Teilnehmer waren der Meinung, dass es eine interessante  Zeitreise in die Vergangenheit war.

To them rub even time found coverage. The it to canadian online pharmacy the them use enough as the to differently would IS.

IS an dozen to before hasn’t is has! With viagra online the tarte: great friend me and noticeable product.

 

Bericht: Heidi Holland-Moritz

Ketteler Hof 2003

Am einem sommerlichen Samstag im Jahr 2003 traf sich unsere Jugendgruppe um 9:30 Uhr am Vereinsheim zur Abreise in Richtung Lavesum. Nach einer Stunde Fahrt waren wir am Ketteler Hof angekommen. Als erstes besorgte Alfred die Eintrittskarten und dann ging es endlich in den Park. Am Eingang haben Heidi und Olaf erst ein mal einen Handwagen geliehen, um die mitgebrachten Rucksäcke zu verstauen. Dann suchen wir uns eine Feuerstelle zum Grillen. Nach dem Essen ging es zu den Pferden. Dort angekommen, wurden unsere Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Sechs Elternteile hatten die Aufgabe, die jüngeren Teilnehmer mit ihren Pferden durch den Park zu führen. Das konnte Manuela (Bild rechts) überhaupt nicht verstehen, da sie ja schon alleine Reiten könne. Aber aus Sicherheitsgründen war dieses untersagt. Als auch die zweite Gruppe mit dem Reiten fertig war, gingen wir auf den großen Luftkissenplatz. Hier konnten nicht nur die Kinder nach Herzenslust springen. Selbst Alfred hatte Heidenspaß. Die gegenüberliegende Wasserrutsche war auch sehr beliebt. Nachdem Alle müde vom Rutschen und Springen waren, bewegte sich die Gruppe zur Sommerrodelbahn. Dort konnten alle Teilnehmer zwei Mal fahren, bevor der Besuch der Tret-Cart-Bahn auf dem Programm stand. Neben der Cart-Bahn  tranken die Eltern Kaffee. Um 17:30 Uhr machten wir uns auf dem Weg zum Ausgang. Vor dem Heimweg stärkten sich alle Teilnehmer noch mit einem Eis. Total geschafft, aber gut gelaunt, machten wir uns auf dem Heimweg. Einige Kinder schliefen auf der Rückfahrt schon im Auto ein. Die Kinder waren der Meinung:


„Der Kettler Hof ist eine Reise wert.“

Bericht: Heidi Holland-Moritz

Umwelt 2002

Erstmals wurde in Menden von einem Musikverein ein Umweltseminar durchgeführt. Im Auftrag der Kreismusikjugend MK und in Zusammenarbeit mit der ZfA begeisterte das junge Musikensemble 30 Kinder und Jugendliche am letzten Wochenende für die Reinigung des Papenbusches.

Am Samstag begann das Seminar mit einem Filmbeitrag und einem Vortrag durch Klaus Gerling, Mitarbeiter der ZfA. Anschließend diskutierten die Teilnehmer zu dem Thema Verschmutzung der Umwelt und Abfallbeseitigung. Am Abend gewannen einige der jungen Umweltpolizisten noch Preise beim Bingospiel. Am Sonntagmorgen wurde nach dem gemeinsamen Frühstück noch der herumliegende Müll am Papenbusch eingesammelt und in den dafür vorgesehenen Containern sortiert. Für das nächste Jahr ist eine Besichtigung in einer der Müllsortieranlagen vorgesehen. Lehrgangsleiter, Alfred Neuhaus, war mit dem Verlauf und der erarbeiteten Ergebnisse sehr zufrieden.

Bericht: Jörg Holland-Moritz