Jahresabschluß mit Königin Jacky

Eine großartige Spielleutesaison 2019 ist zu Ende gegangen und die Musikfreunde feierten das am letzten Mittwoch im Westiger Schützenheim. Bei leckerem Essen und ´nem gepflegten Bier schossen die Musiker einen Schützenvogel von der Stange.

BIM sorgte für Speisen

Justina und Werner

Frank sorgste für die Musik; Dirk für die Getränke; BIM für das Essen und Werner für die richtige Ladung in den Gewehren. Selbstverständlich waren alle Musiker mit Partnern eingeladen, denn diese mussten ja während der 35 Auftritten der Saison auf ihre bessere Hälfte verzichten. Damit auch alle wussten, um was es beim Vogelschießen geht, und in welcher Reihenfolge die Insignien abgeschossen werden verlas Harald noch die Schießordnung. Alle fieberten dem Schussreigen entgegen.

Harald Hoffmann eröffent das Schießen

Den Eröffnungschuss machte unser Vorsitzender und amtierender Vereinskönig Harald Hoffmann, der den Titel noch aus dem Jahre 2016 trug. Schnell fiel dann die Krone, welche Julia Holland-Moritz nun an der Unifomjacke tragen darf. Mit dem 25. Schuß aus dem Luftgewehr traf Christoph Hoffmann die Zunge. Hiermit hat er sich verpflichtet, bei der nächsten Probe am 10. Oktober eine Vereinsrunde zu geben. Den Apfel streckte Thorsten Haun, welcher nach langer Gesundheitspause nun wieder bei uns musiziert, mit dem 46. Schuß nieder. Kurz darauf sicherte sich Frank Rebstock mit dem 52. Schuß das Zepter.

Mittlerweile war auch der Vogelbauer eingetroffen und wunderte sich, wie lange auf dem rechten Flügel gefeuert wurde. Denn erst mit dem 137. Schuß fiel das Gehölz bei Jörg Holland-Moritz. Den linken Flügel holte sich sein Bruder Marc mit dem 166. Schuss.

Schwanzkönigin Jacky I. von Hodenstein

Am Ende zeigte sich dann Jaqueline Holland-Moritz am treffsichersten. Sie sicherte sich die doppelte Königswürde, da sie bei Wettschießen der Damen auf den Schwanz, sowie auf dem Rumpf des Federviehs keinen anderen eine Chance ließ.

Die Feier ging noch mit vielen schönen Gesprächen und Knobelrunden bis in die Morgenstunden.

v.l. Königin Jacky I. Schwanzkönigin von Hodenstein, Frank Rebstock, Jörg, Julia, Marc Holland-Moritz, Thorsten Haun

Besuch im Panzermuseum

Liebe Freunde guter Musik und Förderer

auch in diesem Jahr wollen wir mit Ihnen/Euch einen gemeinsamen, erlebnisreichen Tag verbringen. Wir machen eine Tour in die Lüneburgerheide und das Deutsche Panzermuseum in Munster besuchen. Nach interessanten Eindrücken in die Panzerentwicklung wollen wir im Hotel Stadt Munster in Munster mit einem gemeinsamen Mittagessen und guten Gesprächen den Tag fortführen. Anschließend geht es zurück nach Menden. Den gemeinsamen Abschluss des Tages würden wir gerne mit Ihnen/Euch in in unserem Vereinsheim beenden.

Ablauf:

  • Reisetag: Samstag, 26.10.2019
  • Abfahrt: 06:00 Uhr
  • Haltestellen
    • Hemer, Busbahnhof
    • Menden, Straßenecke Bismarkstrasse/ Droste-Hülshoff-Straße (Rote Telefonzelle)
    • Hamm, Auffahrt A2, Werler Strasse
  • Reiseverlauf:
    • ca. 06:00 Uhr – 11:00 Uhr Fahrt nach 29633 Munster, Hans-Krüger-Strasse 33
    • ca. 11:00 Uhr – 13:00 Uhr geführte Tour durch das Deutsche Panzermuseum
    • ca. 13:15 Uhr – 15:00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Hotel Stadt Munster, Emminger Weg 1 in 29633 Munster
    • ca. 15:15 Uhr – 18:45 Uhr Rückfahrt nach Menden
    • ca. 19:00 Uhr Abschluss im Vereinsheim Menden
  • Kosten:
    • Fahrtkosten, Führung und Besichtigung des Panzermuseums € 40,00
  • Besonderes:
    • Bei Intresse bitte per Mail an info@spielvoran.de anfragen!

Premiere in Hüingsen

ohne Krawatte

Auch in diesem Jahr begleiteten wir die I. Kompanie (Königskompanie) des Hüingser Schützenvereins. Aufgrund der unertragbaren Temperaturen haben bereits die Verantwortlichen den Jubiläumsfestzug gekürzt. Trotzdem gab es für unsere Musiker eine Premiere. Stabführer Christoph Hoffmann ordnete Marscherleichterung an. Erstmals marschierten die Musiker ohne Krawatte.

Silbermedaille mit viel Engagement & Stolz

Musikfreunde „Spiel voran“ Menden-Hemer, feiern die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft. Eine hervorragende Auszeichnung für Engagement, Fleiß und Teamgeist

Am ersten Juniwochenende, knapp ein Jahr nach der erfolgreichen Qualifizierung  zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Spielleute in Osnabrück, hieß es für die Musikfreunde „Spiel voran“ Menden-Hemer Anspannung fallen lassen, Ruhe bewahren und noch einmal alles an vorhandener Konzentration aufbringen.

Nach dem Wertungslauf im Sportpark Illoshöhe in Osnabrück
Foto: Dietmar Anlauf

Grund dafür, nichts geringeres als der Wunsch einer erfolgreichen Teilnahme und natürlich einem guten Abschneiden im landesweiten Vergleich mit den Kameradinnen und Kammeraden im Rahmen des Deutschen Musikfestes, welcher der anspruchsvollste bundesweite Musikwettbewerb der Spielleutemusik verkörpert. Die dort angetretenen Ensembles unterschiedlichster Kategorien wurden von einer renommierten internationalen Fachjury beurteilt. Die Wertungsspiele der Marschmusik sind sowohl Teil der Blasmusik als auch der Spielleutemusik. Zwar sind in Fachkreisen wenige Kritiker der Auffassung, dass diese Musik eher militärisch und nicht mehr zeitgemäß sei. Dem muss an dieser Stelle aber widersprochen werden, denn gerade heute behält das Musizieren in der Bewegung in der Öffentlichkeit einen sehr hohen Stellenwert. Die oftmals vorgetragenen Märsche gehören zu der ältesten Musikform und stellen damit unanfechtbar ein hohes kulturelles Erbe dar. Aber gerade hier bewiesen die Musikfreunde, von Beginn an ihrer Darbietung, dass Marschmusik nicht gleich Schlafmusik bedeutet. Mit Musiktiteln, wie „I will survive“ und „It’s raining Man“ zauberten sie den zahlreichen Zuhörern und vielleicht auch den Juroren bei strahlendem Sonnenschein ein Lächeln in die Gesichter und sorgten dafür, dass Füße, Hände und Köpfe in rhythmische Bewegungen verfielen. Die Marschmusik ist und bleibt daher neben dem konzertanten Bühnenspiel eine Musikausübung mit eigenständiger Gewichtung und Wertigkeit.

Voller Erleichterung und sichtlich stolz, ging es im Anschluss an das eigene Wertungsspiel zum anfeuern und begutachten der oftmals befreundeten „Konkurrenz“. Am Abend des kräftezehrenden Tages, dann die ersehnte Verkündung, der Punktrichter. Unfassbar.

Mit Jubel und Begeisterung, dürfen die Musikfreunde die Silbermedaille in Empfang nehmen und inoffiziell sogar den Titel des Vizelandesmeisters der Liga 2 der Spielleute tragen, da sie die Zweitbesten aus NRW sind.

Ein Garant dafür, dass sich die viele Arbeit, die zahlreichen Proben, der Aufwand und die enorme Zeit der Vorbereitung bezahlt gemacht haben.

Durch eine erfolgreiche Teilnahme der einzelnen Vereine wird der Konzertwettbewerb der Deutschen Meisterschaft „Spielleute“, bundesweit zum hochwertigsten Konzertwettbewerb im gesamten Spielleutebereich. Am Ende steht vor allem der qualitative Leistungsvergleich. Dadurch erfährt die Spielleutemusik eine stetige Weiterentwicklung in ihrer Literatur und ihren Besetzungsformen.

Ob die Musikfreunde jetzt Blut geleckt haben und weitere Qualifizierungen ins Vereinsvisier nehmen, wollte man sich noch offen lassen.  Einer Sache ist man sich aber im ganzen Verein sicher. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren getan. Wo anderer Orts die Vereinsarbeit immer schwieriger wird, dort setzt „Spiel voran“ aktiv mit ihrer Jugendarbeit an und macht sich daher aktuell keine Sorgen um schwindenden Nachwuchs. Das zeigt sich auch durch ihr stetig wachsendes Flötenorchester, welches neu gegründet, im vergangenen Jahr bereits mit dem Prädikat „Gut“ ausgezeichnet wurde. Und auch das erst kürzlich gefeierte doppelte Geburtstagsfest zu ihrem 30-jährigen Bestehen, lässt auf eine weitere lange und erfolgreiche Zukunft hoffen. Gerne auch mit weiteren erfolgreichen Nachrichten über außerordentliche Leistungen.

Zurück aus der Vorbereitung

Die Vorbereitung in der orientalischen Sonne der Türkei ist hervorragend gelaufen. Ganz im Gegensatz zu vergangenen Touren sind die Musiker dieses Mal ohne nennenswerten Störungen zurück auf deutschem Boden gelandet. Die Tagesausflüge waren eine Wucht. Berichte dazu folgen in den nächsten Tagen.

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